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Das Immunsystem von Menschen mit angeborenen (primären) Immundefekten ist geschwächt. Es reagiert nur ungenügend oder gar nicht auf Infektionserreger. Eine Infektion, die bei gesunden Menschen harmlos verläuft, kann für Menschen mit angeborenen Immundefekten zu chronischen Organschäden führen oder tödlich enden.

Die Wissenschaft kennt primäre Immundefekte seit bald 60 Jahren. Bis heute hat sie mehr als 100 Krankheitsbilder entdeckt. Die häufigste Erkrankung ist der angeborene Mangel von Antikörpern.

Kein primärer Immundefekt, sondern eine sekundäre Erkrankung des Immunsystems ist AIDS, das durch das HIV-Virus ausgelöst wird. Im Gegensatz zu AIDS sind angeborene Immundefekte nicht ansteckend, die meisten von ihnen sind aber vererbbar.

Erworbene Immundefekte sind nicht vererbt. Sie können bei gesunden Menschen im Laufe der Zeit z.B. durch Krankheit entstehen.





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